Eine Immobilie kostenlos bewerten ohne Makler zu lassen, kann Eigentümern eine erste Orientierung über den möglichen Marktwert geben. Der anschließende Verkauf ist jedoch nicht automatisch kostenlos: Je nach Verkaufsweg können Kosten für Unterlagen, Vermarktung, Energieausweis, fachliche Beratung oder eine Maklerleistung entstehen. Wer ohne Makler verkauft, kann eine Maklerprovision vermeiden, übernimmt dafür aber Preisfindung, Vermarktung, Besichtigungen und Verhandlungen weitgehend selbst. Vor der Entscheidung sollten deshalb nicht nur sichtbare Kosten, sondern auch Zeitaufwand, Marktkenntnis und mögliche steuerliche Folgen betrachtet werden.
Die Suchanfrage „Immobilie kostenlos bewerten ohne Makler“ klingt zunächst nach einer einfachen Rechnung: kostenlose Bewertung erhalten, Makler sparen und anschließend selbst verkaufen.
In der Praxis sind Immobilienbewertung und Immobilienverkauf jedoch zwei unterschiedliche Vorgänge.
Eine erste Werteinschätzung kann kostenlos angeboten werden. Beim tatsächlichen Verkauf können trotzdem weitere Kosten und erheblicher organisatorischer Aufwand entstehen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:
„Kann ich meine Immobilie kostenlos bewerten lassen?“
Sondern auch:
„Was kostet mich der gesamte Immobilienverkauf am Ende?“
Was bedeutet „Immobilie kostenlos bewerten ohne Makler“?
Eine kostenlose Immobilienbewertung dient häufig dazu, zunächst eine ungefähre Einschätzung des möglichen Marktwerts zu erhalten.
Je nach Verfahren können unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt werden:
- Lage und Mikrolage
- Immobilienart
- Wohnfläche
- Grundstücksfläche
- Baujahr
- Zustand und Modernisierungen
- Ausstattung
- energetische Eigenschaften
- vergleichbare Immobilien und Marktdaten
- besondere Grundstücks- oder Objektmerkmale
Eine erste Bewertung kann damit eine wichtige Orientierung für weitere Entscheidungen liefern.
Wichtig: Bewertung ist nicht gleich Gutachten
Eigentümer sollten zwischen einer ersten Marktwerteinschätzung und einem förmlichen Gutachten unterscheiden.
Eine kostenlose Bewertung ist nicht automatisch ein Verkehrswertgutachten und garantiert insbesondere nicht, dass die Immobilie später exakt zu diesem Preis verkauft werden kann.
Der tatsächliche Kaufpreis entsteht erst am Markt und hängt unter anderem von Nachfrage, Objektzustand, Finanzierungsmöglichkeiten potenzieller Käufer und den konkreten Verhandlungen ab.
Darf eine Immobilienbewertung wirklich „kostenlos“ heißen?
Wird eine Dienstleistung gegenüber Verbrauchern ausdrücklich als „gratis“, „umsonst“ oder „kostenfrei“ angeboten, obwohl für diese Leistung Kosten getragen werden müssen, kann dies nach dem Anhang zu § 3 UWG unzulässig sein.
Für Eigentümer bedeutet das: Es lohnt sich zu prüfen, welcher konkrete Teil eines Angebots kostenlos ist und welche späteren Leistungen gegebenenfalls kostenpflichtig werden.
Amtliche Rechtsgrundlage:
Bundesministerium der Justiz – Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG, Nr. 20
Was kostet ein Immobilienverkauf ohne Makler?
Ohne Makler bedeutet zunächst lediglich, dass keine Maklerleistung beauftragt wird und dementsprechend keine Maklerprovision für diese Vermittlung entsteht.
Es bedeutet nicht automatisch:
„Der gesamte Hausverkauf kostet 0 Euro.“
Abhängig vom Einzelfall können beispielsweise Aufwendungen entstehen für:
- erforderliche Dokumente und Unterlagen
- Energieausweis
- professionelle Immobilienfotografie
- Immobilienanzeigen oder Verkaufsportale
- Grundrisse oder deren Aufbereitung
- Sachverständige
- rechtliche oder steuerliche Beratung
- gegebenenfalls notwendige technische Unterlagen
Welche Kosten tatsächlich entstehen, hängt von der Immobilie und dem gewählten Verkaufsweg ab.
Die versteckten Kosten des Privatverkaufs: die eigene Zeit
Ein häufig unterschätzter Faktor lässt sich nicht unmittelbar auf einer Rechnung erkennen: Zeit.
Beim Privatverkauf übernimmt der Eigentümer typischerweise Aufgaben, die ansonsten ganz oder teilweise ein Dienstleister übernehmen könnte.
Dazu gehören beispielsweise:
- Verkaufspreis festlegen
- Unterlagen zusammentragen
- Exposé erstellen
- Fotos organisieren
- Anzeigen veröffentlichen
- Anfragen beantworten
- Interessenten vorqualifizieren
- Besichtigungen vereinbaren
- Besichtigungen durchführen
- Rückfragen beantworten
- Preisverhandlungen führen
- weitere Schritte mit dem Käufer abstimmen
- Notartermin vorbereiten
Wer diese Aufgaben problemlos selbst übernehmen kann, kann durch einen Privatverkauf Kosten reduzieren.
Wer wenig Zeit oder keine Erfahrung mit Immobilienverkäufen hat, sollte dagegen auch den organisatorischen Aufwand berücksichtigen.
Was kostet ein Makler wirklich?
Bei Maklerkosten sollte mit pauschalen Aussagen vorsichtig umgegangen werden.
Es gibt nicht den einen Prozentsatz, der bei jedem Immobilienverkauf in Deutschland automatisch gilt.
Die konkrete Provision hängt von der Vereinbarung und der jeweiligen Verkaufssituation ab.
Besondere gesetzliche Regelungen bestehen bei Wohnungen und Einfamilienhäusern.
Makler für Käufer und Verkäufer
Ist ein Makler für beide Parteien eines Kaufvertrags über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus tätig und lässt er sich von beiden Parteien eine Provision versprechen, müssen sich beide Parteien gemäß § 656c BGB in gleicher Höhe verpflichten.
Amtliche Rechtsgrundlage:
Bundesministerium der Justiz – § 656c BGB
Nur eine Seite hat den Makler beauftragt
Auch hierfür existiert eine gesetzliche Regelung.
Hat nur eine Partei den Maklervertrag abgeschlossen und soll die andere Partei einen Teil der Maklerkosten übernehmen, ist eine solche Vereinbarung gemäß § 656d BGB nur unter bestimmten Voraussetzungen wirksam. Insbesondere muss die Partei, die den Maklervertrag abgeschlossen hat, mindestens in gleicher Höhe zur Zahlung verpflichtet bleiben.
Amtliche Rechtsgrundlage:
Bundesministerium der Justiz – § 656d BGB
Für Eigentümer ist deshalb wichtiger als irgendeine pauschale Prozentzahl:
Vor der Beauftragung schriftlich klären, welche Provision vereinbart wird und wer welchen Anteil trägt.
Kostenlos bewerten und anschließend selbst verkaufen – geht das?
Grundsätzlich sind Bewertung und spätere Verkaufsentscheidung voneinander zu unterscheiden.
Eine erste kostenlose Werteinschätzung verpflichtet nicht automatisch dazu, die Immobilie anschließend über einen Makler zu verkaufen – vorausgesetzt, das konkrete Angebot ist tatsächlich unverbindlich ausgestaltet.
Eigentümer können beispielsweise zunächst:
- eine erste Einschätzung einholen,
- ihre Unterlagen prüfen,
- den möglichen Verkaufspreis einordnen,
- verschiedene Verkaufswege vergleichen und
- anschließend entscheiden.
Damit wird die Bewertung zur Entscheidungsgrundlage, statt bereits die Entscheidung über den Verkaufsweg vorwegzunehmen.
Ohne Makler verkaufen: Was spricht dafür?
Der offensichtlichste finanzielle Vorteil ist die mögliche Einsparung einer Maklerprovision.
Darüber hinaus behält der Eigentümer die unmittelbare Kontrolle über:
- Angebotspreis
- Präsentation der Immobilie
- Auswahl der Interessenten
- Besichtigungstermine
- Verhandlungen
- Kommunikation mit Kaufinteressenten
Für erfahrene Eigentümer mit ausreichend Zeit und guten Marktkenntnissen kann das interessant sein.
Welche Risiken hat der Verkauf ohne Makler?
Die andere Seite sollte ebenso betrachtet werden.
1. Falscher Angebotspreis
Ein zu niedriger Preis kann wirtschaftlich nachteilig sein.
Ein deutlich zu hoher Preis kann wiederum dazu führen, dass Interessenten ausbleiben und später Preisanpassungen erforderlich werden.
Eine Immobilienbewertung sollte deshalb nachvollziehbar und nicht ausschließlich danach beurteilt werden, ob sie einen besonders hohen Wert ausweist.
2. Zeitaufwand
Mehrere Besichtigungen, Telefonate und Rückfragen können erheblichen Aufwand verursachen.
3. Interessenten einschätzen
Nicht jede Anfrage führt zu einem ernsthaften Kaufinteresse. Eigentümer müssen selbst entscheiden, wie sie Interessenten auswählen und welche Nachweise sie im weiteren Verkaufsprozess benötigen.
4. Fehlende Unterlagen
Unvollständige Dokumente können den Verkaufsprozess verzögern.
5. Emotionale Preisverhandlungen
Bei einer selbst bewohnten oder geerbten Immobilie besteht häufig eine persönliche Bindung. Eine sachliche Preisverhandlung kann dadurch schwieriger werden.
Mit Makler verkaufen: Was bekommt man für die Provision?
Der Leistungsumfang hängt vom jeweiligen Maklervertrag ab.
Mögliche Leistungen können beispielsweise umfassen:
- Marktanalyse
- Einschätzung des Immobilienwerts
- Entwicklung einer Preisstrategie
- Vorbereitung der Verkaufsunterlagen
- Erstellung des Exposés
- Immobilienfotografie
- Vermarktung
- Bearbeitung von Interessentenanfragen
- Organisation von Besichtigungen
- Kommunikation mit Interessenten
- Unterstützung bei Verhandlungen
- Koordination des Verkaufsprozesses
Diese Leistungen sollten vor Vertragsabschluss konkret vereinbart werden.
Ein hoher Provisionsbetrag bedeutet nicht automatisch eine bessere Leistung. Umgekehrt bedeutet ein niedriger Preis nicht automatisch, dass das Angebot wirtschaftlicher ist.
Ist der Verkauf mit Makler sicherer?
Ein Makler macht einen Immobilienverkauf nicht automatisch risikofrei.
Ein erfahrener Immobilienexperte kann jedoch Aufgaben übernehmen, bei denen Eigentümern möglicherweise Erfahrung, Marktkenntnis oder Zeit fehlen.
Professionelle Unterstützung kann beispielsweise interessant sein, wenn:
- noch nie eine Immobilie verkauft wurde,
- der Immobilienwert schwer einzuschätzen ist,
- wenig Zeit für Interessenten vorhanden ist,
- die Immobilie Besonderheiten aufweist,
- zahlreiche Anfragen erwartet werden oder
- Verhandlungen nicht selbst geführt werden sollen.
Bei steuerlichen, rechtlichen oder bautechnischen Spezialfragen kann unabhängig davon die Einschaltung entsprechend qualifizierter Fachleute erforderlich sein.
Was ist finanziell besser: Maklerprovision sparen oder professionell verkaufen?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.
Ein Beispiel verdeutlicht das Problem.
Angenommen, zwei Verkaufswege stehen zur Auswahl:
Variante A:
Der Eigentümer verkauft vollständig selbst. Es entsteht keine Maklerprovision.
Variante B:
Ein Makler übernimmt wesentliche Verkaufsleistungen. Dafür fällt die vereinbarte Provision an.
Nur anhand dieser beiden Informationen lässt sich noch nicht bestimmen, welcher Weg wirtschaftlich günstiger ist.
Relevant sind zusätzlich:
- tatsächlich erzielter Kaufpreis
- eigene Verkaufskosten
- Zeitaufwand
- Leistungsumfang des Maklers
- Dauer des Verkaufsprozesses
- individuelle Verkaufssituation
Deshalb sollte die Provision nicht isoliert betrachtet werden.
Beispiel: Warum der Verkaufspreis entscheidend ist
Angenommen, ein Eigentümer schätzt seine Immobilie auf 400.000 Euro.
Eine Abweichung von nur fünf Prozent entspricht bereits:
20.000 Euro.
Bei einer Immobilie im Wert von 600.000 Euro entsprechen fünf Prozent:
30.000 Euro.
Das ist ausdrücklich kein Beleg dafür, dass ein Makler automatisch einen höheren Verkaufspreis erzielt.
Die Rechnung zeigt lediglich, warum eine realistische Preisfindung wirtschaftlich relevant ist.
Welche Unterlagen sollte ich vor dem Verkauf vorbereiten?
Welche Unterlagen erforderlich sind, hängt von Immobilienart und Einzelfall ab.
Typischerweise können unter anderem relevant sein:
- Grundbuchinformationen
- Grundrisse
- Flächenberechnungen
- Bauunterlagen
- Energieausweis
- Angaben zu Modernisierungen
- Grundstücksunterlagen
- gegebenenfalls Mietunterlagen
- bei Eigentumswohnungen relevante Unterlagen der Wohnungseigentümergemeinschaft
Eine frühzeitige Vorbereitung kann Verzögerungen im späteren Verkaufsprozess reduzieren.
Energieausweis: Was muss in die Immobilienanzeige?
Beim Verkauf einer Immobilie sollte auch das Gebäuderecht berücksichtigt werden.
Wird eine Immobilienanzeige in kommerziellen Medien veröffentlicht und liegt zu diesem Zeitpunkt ein Energieausweis vor, schreibt § 87 des geltenden Gebäuderechts bestimmte Angaben vor.
Dazu gehören insbesondere:
- Art des Energieausweises
- Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch
- wesentliche Energieträger der Heizung
- bei Wohngebäuden das im Energieausweis genannte Baujahr
- bei Wohngebäuden die Energieeffizienzklasse
Amtliche Rechtsgrundlage:
Bundesministerium der Justiz – § 87 Gebäuderecht
Muss der Immobilienverkauf zum Notar?
Ja. Ein Kaufvertrag über ein Grundstück beziehungsweise eine Immobilie unterliegt der notariellen Beurkundung.
§ 311b BGB schreibt für einen Vertrag, durch den sich eine Partei zur Übertragung oder zum Erwerb eines Grundstücks verpflichtet, die notarielle Beurkundung vor.
Das gilt unabhängig davon, ob der Verkauf:
- privat,
- über einen Makler oder
- nach Vermittlung eines Immobilienexperten
zustande kommt.
Amtliche Rechtsgrundlage:
Bundesministerium der Justiz – § 311b BGB
Wer bezahlt den Notar beim Hausverkauf?
Die Frage sollte vom Thema Maklerkosten getrennt betrachtet werden.
Welche Kosten Käufer und Verkäufer im Zusammenhang mit der Vertragsabwicklung konkret treffen, hängt vom Vorgang und den Vereinbarungen ab.
Eigentümer sollten deshalb nicht pauschal davon ausgehen, dass ein „Verkauf ohne Makler“ gleichzeitig bedeutet, dass keinerlei weitere Kosten im Zusammenhang mit dem Verkauf entstehen können.
Achtung: Beim Immobilienverkauf können Steuern relevant werden
Ein Punkt wird beim Vergleich der Verkaufskosten häufig vergessen.
Bei privaten Immobilienverkäufen kann unter bestimmten Voraussetzungen Einkommensteuer auf den Veräußerungsgewinn relevant werden.
Nach § 23 EStG gehören Grundstücksverkäufe grundsätzlich zu den privaten Veräußerungsgeschäften, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre liegen.
Das Gesetz enthält jedoch wichtige Ausnahmen für Immobilien, die zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden. Unter anderem sind Immobilien ausgenommen, die zwischen Anschaffung beziehungsweise Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Verkaufsjahr und den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden.
Amtliche Rechtsgrundlage:
Bundesministerium der Justiz – § 23 EStG
Bei Unsicherheit über die steuerliche Behandlung sollte eine individuelle steuerliche Beratung eingeholt werden.
Privatverkauf und Maklerverkauf im direkten Vergleich
| Punkt | Ohne Makler | Mit Makler |
|---|---|---|
| Erste Bewertung | Kann kostenlos möglich sein | Kann Teil des Angebots sein |
| Maklerprovision | Keine Maklerprovision ohne Beauftragung | Je nach Vereinbarung |
| Preisfindung | Eigentümer verantwortlich | Professionelle Unterstützung möglich |
| Exposé | Selbst erstellen | Kann übernommen werden |
| Vermarktung | Selbst organisieren | Kann Makler übernehmen |
| Anfragen | Eigentümer bearbeitet sie | Kann übernommen werden |
| Besichtigungen | Selbst organisieren | Können organisiert werden |
| Verhandlungen | Eigentümer führt sie | Unterstützung möglich |
| Zeitaufwand | Tendenziell höher | Aufgaben können abgegeben werden |
| Verkaufspreis | Nicht garantiert | Ebenfalls nicht garantiert |
| Notar | Erforderlich | Ebenfalls erforderlich |
Die Tabelle zeigt vor allem eines: Ein Makler ersetzt nicht die gesetzlichen Schritte eines Immobilienverkaufs. Er übernimmt vielmehr bestimmte Dienstleistungen rund um Vorbereitung, Vermarktung und Vermittlung.
Für wen kann ein Privatverkauf geeignet sein?
Ein Verkauf ohne Makler kann insbesondere für Eigentümer infrage kommen, die:
- den lokalen Immobilienmarkt gut kennen,
- ausreichend Zeit haben,
- Verkaufsgespräche selbst führen möchten,
- Erfahrung mit Immobilien besitzen,
- die notwendigen Unterlagen selbst organisieren können und
- sich Preisverhandlungen zutrauen.
Je komplexer Immobilie und Verkaufssituation werden, desto wichtiger kann professionelle Unterstützung werden.
Für wen kann ein Immobilienexperte sinnvoll sein?
Unterstützung kann insbesondere interessant sein, wenn:
- eine neutrale zweite Einschätzung gewünscht wird,
- Unsicherheit über den Angebotspreis besteht,
- wenig eigene Verkaufserfahrung vorhanden ist,
- keine Zeit für zahlreiche Interessenten besteht,
- die Vermarktung professionell organisiert werden soll oder
- mehrere Verkaufsoptionen verglichen werden sollen.
Dabei sollte nicht nur die Provision betrachtet werden.
Erfahrung, regionale Marktkenntnis, Leistungsumfang, Vertragsbedingungen und nachvollziehbare Preisfindung sind ebenso wichtig.
Immobilienexperten vergleichen statt sofort entscheiden
Eigentümer müssen sich nicht unmittelbar nach einer ersten Immobilienbewertung festlegen.
Gerade bei einem Vermögenswert von mehreren Hunderttausend Euro kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Einschätzungen und Vorgehensweisen zu vergleichen.
Genau an diesem Punkt setzt Hausankauf-Experten.de an.
Was macht Hausankauf-Experten.de?
Hausankauf-Experten.de ist eine Vermittlungsplattform für Immobilieneigentümer.
Die Plattform führt selbst keine Immobilienbewertung, Maklerleistung und keinen Immobilienankauf durch.
Stattdessen können Eigentümer eine Anfrage übermitteln. Diese kann – abhängig von Standort, Objekt und Verfügbarkeit – an bis zu fünf passende Immobilienexperten aus der jeweiligen Stadt oder Region weitergeleitet werden.
Die eigentliche Beratung, Bewertung, Maklerleistung oder ein mögliches Kaufangebot erfolgt durch den jeweiligen Immobilienexperten.
Wie funktioniert die Vermittlung?
1. Immobilie angeben
Eigentümer übermitteln die wesentlichen Informationen zu ihrem Haus, ihrer Wohnung oder ihrem Grundstück.
2. Region zuordnen
Die Anfrage wird der entsprechenden Stadt beziehungsweise Region zugeordnet.
3. Immobilienexperten finden
Abhängig von der Verfügbarkeit kann die Anfrage an bis zu fünf passende Immobilienexperten weitergeleitet werden.
4. Kontakt aufnehmen
Die jeweiligen Experten können anschließend mit dem Eigentümer Kontakt aufnehmen.
5. Angebote und Vorgehensweisen vergleichen
Eigentümer können prüfen, welche Leistungen, Einschätzungen und Konditionen für ihre Verkaufssituation infrage kommen.
6. Selbst entscheiden
Die Vermittlung eines Kontakts bedeutet nicht automatisch, dass ein bestimmter Experte beauftragt oder die Immobilie verkauft werden muss, sofern das konkrete Plattformangebot entsprechend unverbindlich ausgestaltet ist.
Warum können mehrere Experten sinnvoll sein?
Der Wert einer Immobilie ist keine beliebige Zahl.
Unterschiedliche Experten können beispielsweise verschiedene Erfahrungen mit bestimmten Immobilienarten oder regionalen Teilmärkten besitzen.
Beim Vergleich können Eigentümer deshalb auf folgende Punkte achten:
- Wie nachvollziehbar ist die Immobilienbewertung?
- Wie gut kennt der Experte die Region?
- Welche Leistungen werden angeboten?
- Welche Kosten können entstehen?
- Welche Vertragslaufzeit wird vereinbart?
- Wie soll die Immobilie vermarktet werden?
- Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?
- Wie wird der vorgeschlagene Verkaufspreis begründet?
Nicht derjenige mit der höchsten Bewertung muss automatisch die beste Wahl sein.
Entscheidend ist, wie nachvollziehbar die Einschätzung begründet wird.
Checkliste: 10 Fragen vor dem Immobilienverkauf
Bevor Eigentümer einen Verkaufsweg auswählen, sollten sie folgende Fragen beantworten:
- Was ist meine Immobilie realistisch wert?
- Welche Unterlagen liegen bereits vor?
- Benötige ich einen aktuellen Energieausweis?
- Möchte ich selbst Besichtigungen durchführen?
- Wie viel Zeit kann ich in den Verkauf investieren?
- Kenne ich den regionalen Immobilienmarkt ausreichend?
- Kann ich Kaufinteressenten selbst einschätzen?
- Welche Kosten entstehen bei professioneller Unterstützung?
- Könnten bei meinem Verkauf steuerliche Folgen entstehen?
- Möchte ich mehrere Immobilienexperten vergleichen?
Wer diese Fragen vor Verkaufsbeginn klärt, kann wesentlich fundierter entscheiden.
Fazit: Immobilie kostenlos bewerten ohne Makler – erst den Gesamtaufwand betrachten
Eine Immobilie kostenlos bewerten ohne Makler zu lassen, kann ein sinnvoller erster Schritt sein. Eigentümer erhalten dadurch eine Orientierung und können anschließend entscheiden, wie sie mit der Immobilie weiter verfahren möchten.
Der entscheidende Punkt ist jedoch: Eine kostenlose Bewertung macht den gesamten Immobilienverkauf nicht automatisch kostenlos.
Beim Privatverkauf kann die Maklerprovision entfallen. Dafür übernimmt der Eigentümer Preisfindung, Vermarktung, Interessentenkommunikation, Besichtigungen und Verhandlungen weitgehend selbst.
Professionelle Immobilienexperten können diese Aufgaben teilweise oder vollständig übernehmen. Dafür können – abhängig vom jeweiligen Auftrag – Kosten entstehen.
Neben den direkten Verkaufskosten sollten Eigentümer außerdem mögliche steuerliche Folgen, gesetzliche Anforderungen, benötigte Unterlagen und den eigenen Zeitaufwand berücksichtigen.
Immobilienexperten in Ihrer Region finden
Wer seine Immobilie einschätzen lassen und verschiedene Möglichkeiten für einen Verkauf prüfen möchte, kann über Hausankauf-Experten.de eine Anfrage stellen.
Hausankauf-Experten.de ist eine Vermittlungsplattform. Abhängig von Stadt, Immobilie und Verfügbarkeit kann die Anfrage an bis zu fünf passende Immobilienexperten weitergeleitet werden.
Bewertungen, Beratungen, Maklerleistungen und mögliche Kaufangebote werden von den jeweiligen Immobilienexperten erbracht – nicht von Hausankauf-Experten.de selbst.
So können Eigentümer zunächst unterschiedliche Ansprechpartner kennenlernen und anschließend selbst entscheiden, welcher Verkaufsweg für ihre Immobilie infrage kommt.
Transparenzhinweis: Die Anzahl verfügbarer Experten kann regional variieren. Eine Immobilienbewertung oder Vermittlung garantiert keinen bestimmten Immobilienwert, Verkaufspreis oder Verkaufserfolg.


